Einzelunternehmen oder GmbH. Rechne es mit deinen Zahlen.
Dieser Rechner vergleicht deine geschätzte Steuerlast als Einzelunternehmer:in mit der Belastung in einer GmbH, auf Basis des Einkommensteuertarifs 2026. Das Ergebnis siehst du sofort, ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse.
Deine Zahlen
Dein steuerlicher Gewinn aus der letzten Gewinnermittlung, bevor ein Geschäftsführergehalt abgezogen wird.
Wähle das Gehalt so, dass dein privater Bedarf netto gedeckt ist. Das Netto steht rechts in der Ergebnisspalte.
Jahresabschluss, Buchführung, IHK-Grundbeitrag, Offenlegung und Beratung. Üblich sind EUR 5.000 bis EUR 10.000.
Steht im Gewerbesteuerbescheid oder auf der Website deiner Gemeinde. München liegt bei 490 %, viele Umlandgemeinden deutlich darunter.
Was passiert mit dem Gewinn, der in der GmbH bleibt
Gehalt und Verwaltungskosten sind zusammen höher als dein Gewinn. In dieser Konstellation macht die GmbH ein Minus, prüf die Eingaben.
Dein Vergleich
Einzelunternehmen
Gewerbesteuer plus Einkommensteuer, mit Anrechnung der Gewerbesteuer auf deine Einkommensteuer.
Gewerbesteuer
Einkommensteuer nach Anrechnung
Solidaritätszuschlag
Summe Steuern
GmbH
Steuern der Gesellschaft plus Steuern auf dein Gehalt.
Körperschaftsteuer und Soli
Gewerbesteuer der GmbH
Steuern auf dein Gehalt
Summe Steuern
Differenz bei deinen Werten
Größenordnung auf Basis vereinfachter Annahmen. Ob und wann sich der Wechsel bei dir lohnt, hängt zusätzlich von der Sozialversicherung, vom Weg in die Gesellschaft und von deiner persönlichen Situation ab.
Womit dieser Rechner rechnet und was er weglässt
Einkommensteuer nach dem Tarif 2026 gemäß § 32a EStG, also der Vorschrift, die den Steuersatz festlegt. Grundfreibetrag EUR 12.348, Spitzensteuersatz 42 % ab EUR 69.879 und 45 % ab EUR 277.826, Grundtarif ohne Kirchensteuer. Gewinn und Gehalt werden vereinfachend mit dem zu versteuernden Einkommen gleichgesetzt. Dein tatsächliches zu versteuerndes Einkommen liegt niedriger, weil Vorsorgeaufwendungen und Sonderausgaben abgehen.
Solidaritätszuschlag mit 5,5 %, Freigrenze von EUR 20.350 Einkommensteuer bei Einzelveranlagung und Milderungszone. Auf Körperschaftsteuer und Kapitalertragsteuer fällt der Zuschlag in voller Höhe an.
Gewerbesteuer beim Einzelunternehmen mit Freibetrag EUR 24.500 und Anrechnung des vierfachen Messbetrags auf die Einkommensteuer nach § 35 EStG, also der Vorschrift zur Anrechnung der Gewerbesteuer, begrenzt auf die tatsächlich gezahlte Gewerbesteuer. Die GmbH hat keinen Gewerbesteuer-Freibetrag.
Körperschaftsteuer 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag. Ausschüttungen mit 25 % Kapitalertragsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag, zusammen 26,375 %.
Was der Rechner bewusst weglässt und was das Ergebnis verschiebt. Beiträge zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung auf beiden Seiten, Kirchensteuer, die Kosten der Umstellung selbst und die Frage, auf welchem Weg dein Einzelunternehmen in die GmbH kommt.
Ebenfalls nicht abgebildet ist die Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG, also die Möglichkeit, einbehaltene Gewinne auch im Einzelunternehmen zunächst niedriger zu versteuern, mit Nachversteuerung bei späterer Entnahme. Wer die Einbehaltung nutzen will, sollte diese Variante mitrechnen.
Ab 2028 sinkt die Körperschaftsteuer in fünf Schritten von 15 auf 10 % im Jahr 2032. Der Rechner arbeitet mit 15 %, für die Jahre ab 2028 verschiebt sich das Ergebnis zugunsten der GmbH.
Stand der Rechtslage: Juli 2026.
Dein nächster Schritt
Diese Zahl ist eine Größenordnung. Ob sie bei dir hält, entscheiden dein Gehalt, dein Hebesatz und der Anteil des Gewinns, der wirklich in der Gesellschaft bleiben kann. Genau das rechne ich mit deinen echten Zahlen durch, im GmbH-Fahrplan.
Der Einstieg ist das Orientierungsgespräch. 30 Minuten zu deiner konkreten Frage, mit schriftlicher Standortbestimmung danach.
Eine Größenordnung ist keine Entscheidung.
Im Orientierungsgespräch klären wir deine konkrete Frage, und du bekommst die Antwort schriftlich.
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